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Im
Auftrag und mit Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie organisierte die Brücke-Osteuropa e.V. für technische Dienstleister und innovative Unternehmen vom
18. bis 25. April 2009 eine Unternehmerreise in die Provinz Shandong und die Region um Peking, die Kooperationstreffen,
Informationsveranstaltungen und Unternehmensbesuche in den Städten
Qingdao und Tianjin sowie zum Abschluß in Peking einschloss. |
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Impressionen von den Kooperationstreffen in Qingdao |
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Impressionen von den Kooperationstreffen in
Tianjin |
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Impressionen von der
Informationsveranstaltung bei CCPIT in Peking |
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Qingdao
liegt am Gelben Meer und ist mit 8,4 Mio. Einwohnern
(davon ca. 3 Mio. im engeren Stadtgebiet) das wirtschaftliche
Zentrum der Provinz Shandong. Seit dem ausgehenden 19.
Jahrhundert war Qingdao deutscher Kolonialstützpunkt und stand
von 1897 bis 1914 als Hauptstadt des Deutschen Schutzgebiets
Kiautschou unter deutscher Herrschaft.
Nach der
Öffnung Chinas im Jahr 1978 nahm Qingdao eine rasante
Entwicklung. Der natürliche Tiefseehafen ist der drittgrößte
Chinas und der neuntgrößte weltweit.
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Folgende sechs
Schwerpunkt-Industrien sind heute in Qingdao konzentriert:
Elektronik und Telekommunikation, Informationstechnik und
Haushaltselektrik (Haier), Chemieindustrie und Gummiherstellung,
Lebensmittelindustrie, Automobil-
und Schiffbau, Textilindustrie u.a. Für das Jahr 2009 strebt die
Provinz mit Hilfe einen umfangreichen Konjunkturprogramms ein
BIP-Wachstum von 10 % an. |
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Tianjin
ist eine der vier regierungs-unmittelbaren Städte Chinas, d.h.
sie ist direkt der Zentralregierung in Peking unterstellt und
hat damit denselben Status wie eine Provinz. Tianjin liegt rund
120 km südöstlich von Peking, 50 km von der Bohai-Bucht
entfernt. Die Fläche des gesamten Verwaltungsgebietes Tianjin
beträgt rund 12.000 km² und ist damit etwas kleiner als
Schleswig-Holstein. Im Verwaltungsgebiet leben ca. 10,5 Mio.
Einwohner, im engeren Stadtgebiet rund 3,8 Mio.
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Tianjin zählt zu den dynamischsten Industrieregionen Chinas und erfährt
derzeit eine besondere Förderung durch die Zentralregierung (wie
in der Vergangenheit Südchina um Shenzhen oder die Region
Shanghai). Damit soll ein weiterer wirtschaftlicher
„Drachenkopf“ im Nordosten des Landes geschaffen werden.Die
Hauptindustriezweige sind chemische Industrie, Petrolchemie,
Elektronik, Stahlproduktion, Textilindustrie, Maschinen- und
Anlagenbau, Fahrzeugbau, Biotechnologie und Pharmazie, neue
Energien und Umweltschutz.
Airbus eröffnete in
Tianjin 2008 ein Endmontagewerk.
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Die
Kooperationstreffen, Informationsveranstaltungen und Unternehmensbesuche in
Qingdao (20/21.4.), Tianjin (22.4.) und Peking (24.4.) wurden durch das BMWi
gefördert. Die Verpflegungsleistungen und das Rahmenprogramm wurden über die
Teilnahmegebühr finanziert.
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Das Projekt wurde vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines
Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. |